Neben- und Wechselwirkungen beachten:

Arzneimittel im Straßenverkehr

 

 

„Arzneimittel haben Neben- und Wechselwirkungen, das wissen glücklicherweise immer mehr Menschen und lassen sich ausführlich dazu in der Apotheke vor Ort beraten“, erklärt Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe. „Doch gibt es leider immer noch Bereiche, in denen diese Nebenwirkungen unterschätzt oder gar komplett vergessen werden“, sagt Overwiening, „das gilt beispielsweise für den Einfluss von Medikamenten im Straßenverkehr. Man muss um Wirkungen und mögliche Nebenwirkungen wissen, bevor man sich hinters Steuer setzt“, appelliert Overwiening und sagt, warum das so wichtig ist.

 

„Nicht nur verschreibungspflichtige Medikamente können negative Auswirkungen auf die Fahrtüchtigkeit haben – rezeptfrei ist nämlich nicht mit harmlos gleichzusetzen.“ Nebenwirkungen seien auch bei rezeptfreien Medikamenten möglich. Müdigkeit, Schwindel, Benommenheit, Unwohlsein, Sehstörungen, Reaktionsträgheit oder Unruhe könnten auftreten und somit das Fahrvermögen einschränken. „Problematisch sind in diesem Zusammenhang beispielsweise Beruhigungs- und Schlafmittel, Arzneimittel gegen Erkältungen, Aufputschmittel oder Augentropfen“, weiß Apothekerin Overwiening. „Ob man nach Einnahme bestimmter Medikamente noch fahrtüchtig ist, muss im Einzelfall entschieden werden, deshalb sollte man sich ausführlich in seiner Apotheke vor Ort beraten lassen.“

 

Durch Medikamente fahrtüchtig werden

Overwiening geht es nicht darum, Arzneimittel im Straßenverkehr allgemein zu verteufeln: „Schließlich erlangen viele Patienten wie Diabetiker, Bluthochdruck- oder Schmerzpatienten erst durch die konsequente Einnahme von Medikamenten ihre Fahrtüchtigkeit wieder zurück.“

 

Rechtliche Situation

Ein Gesetz, dass das Fahren unter Einfluss von Medikamenten generell verbietet oder einschränkt, gibt es nicht. Nach § 2 der Fahrerlaubnisverordnung sind Fahrer jedoch verpflichtet, vor Antritt jeder Fahrt kritisch zu prüfen, ob sie den Anforderungen des Straßenverkehrs gewachsen sind.

 

Medikamentengruppen, die die Fahrtüchtigkeit möglicherweise beeinträchtigen können:

  • Beruhigungs-/Schlafmittel
  • Schmerzmittel
  • Medikamente gegen Husten/Erkältung
  • Medikamente gegen Depressionen (Antidepressiva)
  • Medikamente gegen Psychosen (Neuroleptika)
  • Medikamente gegen Migräne
  • Aufputschmittel (Stimulantien)
  • Blutdruck senkende Medikamente
  • Medikamente gegen Allergien
  • Medikamente gegen Diabetes
  • Narkosemittel
  • Augentropfen/Augensalben
  • Medikamente gegen Epilepsie (Antiepileptika)

 

 

Quelle:

www.akwl.de (Link: https://www.akwl.de/presseinfo.php?id=51&pid=625)

Foto: Archiv AKWL

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