Sieben von zehn Nordrhein-Westfalen leiden gelegentlich unter Magen-Darm-Beschwerden

 

 

Magen-Darm-Beschwerden sind weit verbreitet: sieben von zehn Einwohnern Nordrhein-Westfalens (70 Prozent) leiden darunter. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Meinungsforschungs-unternehmens forsa im Auftrag der deutschen Apothekerschaft. Befragt wurden 3.200 Bundesbürger ab 18 Jahren zu Beschwerden in den vergangenen zwölf Monaten. „Verdauungsprobleme sind nicht nur weit verbreitet, auch der Leidensdruck ist für viele Betroffene enorm. Apothekerinnen und Apotheker beraten ihre Patienten deshalb tagtäglich dazu, was sie gegen Magen-Darm-Beschwerden tun können“, sagt Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe. Der Tag der Apotheke am 18. Juni 2015 steht unter dem Motto „Für Ihr Bauchgefühl. Was tun bei Magen-Darm-Beschwerden?“

 

Spitzenreiter der Verdauungsbeschwerden ist Sodbrennen: Jeder Dritte (36 Prozent) kennt es aus eigener Erfahrung. Jeder Fünfte leidet an Magenschmerzen oder Durchfall. Übelkeit und Erbrechen plagen ebenfalls jeden Fünften. Apothekerin Overwiening: „Wir haben bei Verstopfung bewusst nur nach chronischen Beschwerden gefragt. Jeder 20. Einwohner NRWs, genauer gesagt sieben Prozent, leidet daran. Entgegen der landläufigen Meinung sind nicht vor allem Ältere betroffen, sondern die Beschwerden sind in allen Altersgruppen gleichmäßig verbreitet.“

 

Nicht nur die Häufigkeit, auch der Leidensdruck ist enorm: Von Übelkeit oder Erbrechen fühlt sich jeder zweite Betroffene (54 Prozent) extrem oder sehr beeinträchtigt. Ähnlich hoch ist der Leidensdruck bei Durchfall, Verstopfung und Magenschmerzen. Gabriele Regina Overwiening: „Die Beratung zu Magen-Darm-Beschwerden ist eine wichtige Aufgabe der Apothekerinnen und Apotheker. Dabei geht es um weit mehr als um die Beratung zu Präparaten. Wir haben deshalb Informationsmaterial dazu entwickelt, wie man den Beschwerden vorbeugen kann, welche nicht-medikamentösen Behandlungs-möglichkeiten es gibt und wann ein Arztbesuch ratsam ist.“ Patienten erhalten gedruckte Flyer in Apotheken. Zusätzlich sind sie digital auch in Englisch, Russisch und Türkisch verfügbar.

 

 

 

Quelle: Apothekerkammer Westfalen-Lippe

https://www.akwl.de/presseinfo.php?id=82&pid=317

Foto: ©www.akwl.de

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